Ich begann mit der Ausbildung zur Heilpraktikerin und Homöopathin und erhielt am 13.09.1995 vom Gesundheitsamt München die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde.
Seither betreibe ich eine Praxis, zunächst mit dem Schwerpunkt Homöopathie. Auch wenn ich von der Homöopathie begeistert war und auch immer noch überzeugt bin, so begann ich doch im Laufe der Zeit etwas zu vermissen. Einige meiner Patienten erfuhren durch die Homöopathie eine deutliche Besserung, sowohl auf der körperlichen als auch auf der Gemütsebene und konnten viele ihrer Ängste loslassen. Andere aber erfuhren Besserung nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ich hatte das Gefühl, dass die Ursache bei ihnen auf einer tieferen, noch unbewussten Ebene lag, die mit der Homöopathie nicht erreicht werden konnte. Es war, als würden meine Patienten immer wieder in bestimmte Verhaltensmuster zurückfallen, auch wenn sie das richtige Mittel erhalten hatten. Ich suchte nach einem Mittel, das diese tiefen unbewussten Bereiche, die für die Homöopathie unerreichbar blieben, bewusst machen und heilen konnte, bis ich GIM (guided imagery and music), eine musikgeleitete Imaginationstherapie fand und mich am Ziel meiner Suche wusste. Ich startete zunächst mit Selbsterfahrung und begann bald darauf auch die 3jährige Ausbildung, die ich im August 2000 mit Therapeutenzertifikat der Association for Music und Imagery (AMI) abschloss. Aufgrund meiner fortlaufenden Weiterbildungen und meiner Therapieerfahrung bin ich seit 2008 vom AMI geprüfte und zertifizierte GIM Ausbilderin.
Oft ist es auch gerade die Kombination Homöopathie und GIM, die nicht nur Menschen in Krisenzeiten oder mit Burnout-Syndrom hilft, sondern auch bei vergangenen und akuten traumatischen Erfahrungen viel Heilung bewirken kann.
Viele kommen aber auch einfach nur mit der Erkenntnis zu mir, dass sie nicht das Leben leben, welches sie eigentlich leben wollen und finden in GIM eine wertvolle Hilfe den Sinn ihres Daseins zu erkennen.
„Jedem Menschen wohnt ein Geheimnis inne und dieses Geheimnis birgt sowohl dunkles, unheimliches, als auch helles und göttliches. Dieser verborgene Schatz bildet den Kern für die Individualität des Menschen“, dies ist meine persönliche Erkenntnis aufgrund meiner Lebens- und Berufserfahrung und bildet die Basis meiner Arbeit.
Schon als Kind beobachtete ich fasziniert die mich umgebenden Menschen und ihre unterschiedlichen Reaktionsweisen, war beeindruckt von ihrer Gemütsveränderung, wenn sie „krank“ waren.
Meine eigenen Gemütszustände vertraute ich schon in sehr jungen Jahren meinem Klavier an, über die Musik konnte ich meine eigenen Gemüts- und Seelenzustände ausdrücken und verarbeiten.
Mein Lebensweg führte mich zunächst mehr auf die rationelle, strukturierte Seite und erst nach der Geburt meines Sohnes wurde ich wieder mit den Themen Krankheit und Psyche konfrontiert und machte sie von da an auch zu meinem beruflichen Lebensinhalt.




